Gutachten & Studien | rmc medien consult
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Gutachten & Studien

In unregelmäßigen Abständen führt die rmc Gutachten und Studien zu besonderen Fragenstellungen durch.

Einige Beispiele der Vergangenheit zeigen das breite Spektrum:

Digitales Kino: Entwicklung eines Geschäftsmodells

Diese Studie wurde 2007/2008 für Europa Cinemas durchgeführt. Ziel der Studie war zu klären, ob die Einführung von digitalem Kino mit einer positiven Kosten-Nutzen-Bilanz möglich ist, welche Finanzierungsbeiträge von den verschiedenen Beteiligten erwartet werden müssen, und wie ein Gesamtmodell zur Finanzierung bzw. Refinanzierung einer branchenweiten Lösung aussehen kann.

Die Ergebnisse der Studie wurden auf den Konferenzen von Europa Cinemas in Bukarest 2007 und Paris 2008 vorgestellt. Kern des Vorschlages war die Wahl einer flexiblen virtuellen Print-Fee, bei der Finanzierungsbeiträge von Verleihunternehmen durch Erhebung einer vorstellungsabhängigen Gebühr aufgebracht werden sollten.

Tabakstudie:

In zwei Studien in den 1990-er-Jahren wurden die Auswirkungen eines Tabakwerbeverbotes auf kleine und mittlere Kinobetriebe im Auftrag des FdW untersucht.

Die Studie konnte nachweisen, dass im Falle eines Werbeverbotes gerade wirtschaftlich ohnehin vergleichsweise schwach dastehende Filmtheater unter zusätzlichen Druck geraten würden. Ein Tabakwerbeverbot wurde bis zum heutigen Tage in Deutschland nicht ausgesprochen.

Multiplexstudie:

Im Jahre 1998 und im Jahr 2000 erstellte die rmc im Auftrag der FFA, HDF und der Freien und Hansestadt Hamburg eine Studie zu den Chancen und Auswirkungen von Multiplexkinos, die große Beachtung gefunden hat. Im Jahre 2000 wurde die Untersuchung zuletzt für Hamburg aktualisiert.

Gegenstand der Studie war eine Prognose der Kinomarktentwicklung auf Basis von charakteristischen Regionstypen. Grundlage waren die seinerzeit vorliegenden Erfahrungswerte zu den Mitte-Ende der 1990-er Jahre errichteten, ersten Multiplexkinos.

Gutachten aus besonderen Anlässen

Manche Kinoprojekte - etwa bei Erhalt traditionsreicher Häuser oder der Umwidmung von bislang alternativ genützten öffentlichen Räumen - werden nicht von potenziellen Kinobetreibern in Auftrag gegeben, sondern von öffentlichen Auftraggebern wie etwa der Filmstiftung NRW. Diese Projekte dienen vielfach dem Erhalt oder der Realisation besonderer Häuser für Filmkunst.

Beispielhaft kann auf Untersuchungen für das Metropolis in Bonn, das LUXET-Kinoprojekt in Köln oder das Lichtwerk Bielefeld verwiesen werden. Im Rahmen dieser Gutachten ist stets die Beachtung des politischen Diskussionsumfeldes erforderlich. Auf ähnlichen Aufgabenstellungen basieren letztlich die allerersten Erfahrungen der rmc unmittelbar vor bzw. nach ihrer Gründung im Kontext des Aufbaus lokaler Hörfunkstationen in NRW, Bayern und Baden-Württemberg.

Ihre Ansprechpartner:

 

 

 

Thomas Pintzke  

 

Tel.:

+49 202 24 96 161 

   

 

Email:

pintzke(at)rmc-medien.de