FERNSTUDIUM FTM

Kaufmann / Kauffrau für Filmtheatermanagement

Kino konkurriert nicht nur mit anderen Freizeitaktivitäten, sondern auch mit verschiedenen Möglichkeiten, Filme zeitnah am Kinostart zu konsumieren. Damit das Kino seinen Stellenwert als Freizeit- und Kulturangebot wahren und auch in der Zukunft weiter ausbauen kann, sind publikumsattraktive Filme allein nicht ausreichend. Mehr denn je werden Fachkompetenz, die Kreativität und das Geschick der Kinomacher und aller Mitarbeiter gefragt sein, um klassische Besuchergruppen weiterhin an das Kino zu binden und im besten Fall neue Publikumsschichten zu generieren.
Um die vorhandene Kompetenz zu festigen und um neue Fähigkeiten zu entwickeln, bietet rmc eine fundierte Aus- und Fortbildung an, die den spezifischen Bedürfnissen und Anforderungen der Filmtheaterbranche Rechnung trägt. Sie bietet die Möglichkeit, berufsbegleitend vorhandene Kenntnisse zu vertiefen und neues Wissen zu erwerben. So wird eine Fachkompetenz erworben, die von Fachleuten der Branche als Grundlage einer erfolgsversprechenden Kinobetriebsführung angesehen wird.
Das rund 1.600 Seiten umfassende Ausbildungsprogramm wird in Form eines Fernstudiengangs in Verbindung mit regelmäßigen Präsenzseminaren angeboten. Der Kurs ist einschließlich des Prüfungsverfahrens auf eine Dauer von 12 Monaten angelegt. Die Teilnehmer bearbeiten im Selbststudium das für diese Zwecke besonders aufbereitete Lehrgangsmaterial. Die dabei zugrunde gelegte Lernzeit beträgt zwei Stunden täglich beziehungsweise 10 Stunden wöchentlich. In regelmäßigen Abständen (8 – 12 Wochen) werden insgesamt vier 3,5 tägige Präsenzseminare durchgeführt, die der Vertiefung ausgewählter Lehrgangsinhalte und der Absolvierung von Zwischenprüfungen dienen. (Bei jedem Präsenzseminar wird zu jedem Fach eine Zwischenklausur geschrieben, jedes Fach 1 Stunde). In den Präsenzseminaren wird auf Teilbereiche des bereits bearbeiteten Lehrgangsstoffs im Dialog mit Dozenten und anderen Kursteilnehmern eingegangen bzw. diese wiederholt und vertieft werden. Durch den Praxisbezug der Dozenten wird hier zusätzlicher bzw. ergänzender Lehrstoff vermittelt. Zwischenzeitlich auftretende Fragen können telefonisch oder schriftlich mit dem Lehrgangsträger abgeklärt werden.
Der Lehrgang wird bei einem 5. Präsenztermin mit einer schriftlichen Prüfung (2 x 4 Stunden) abgeschlossen, deren Ergebnis mit den Bewertungen der Zwischenprüfungen zu einer Endnote in jedem Fach zusammengefasst wird. Der Prüfungskommission für die mündliche Prüfung werden Persönlichkeiten des Lehrgangsträgers und ggf. Persönlichkeiten verschiedener Institutionen der Filmtheaterbranche sowie Vertreter der Herausgeber angehören.
In dem Kurs werden die Fächer BWL, Recht, Marketing und Filmwirtschaft gelehrt. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer bei jedem Präsenzseminar einen halben Tag ein ,Personal – Management – Training‘, welches eine Unterstützung im Führungs-, Konflikt- und Beschwerdemanagement, sowie in der Kommunikation mit Mitarbeitern und Vorgesetzten, bietet.
An der Erstellung der Lehrbriefe haben ausgewiesene Experten mitgewirkt, die das jeweilige Fachgebiet aus ihrer beruflichen Praxis heraus beurteilen können. Dankenswerterweise waren viele Persönlichkeiten der Kino-, Film- und Verleihbranche bereit, sich für dieses Projekt zu engagieren. Zu den Autoren zählen unter anderem: Anne Batisweiler, Christopher Bausch, Michael Beckmann, Stephan Birkenholz, RA Rainer Buttron, Lea Christensen, Andreas Crüsemann, RA Frank Engelhard, Silke Gottlebe, Hans Hertel, Kim Ludolf Koch, Martin Kochendörfer, Oliver Kühne, Thomas Limmer, Karl-Joachim Lohkamp, Jan Oesterlin, Claudia Overath, Thomas Pintzke, Dr. Natalie Pouralikan, RA Tim Quintiliani, Petra Rockenfeller, Renate Scheliga, Thomas Rahnert, Christoph Schwieter, Annette Wörsdörfer und viele andere.
Jeder in der Bundesrepublik für Zwecke der beruflichen Aus- und Weiterbildung angebotene Fernlehrgang bedarf einer besonderen Genehmigung durch die staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU). Diese stellt fest, ob der Fernlehrgang den Ansprüchen eines Fernstudiums gerecht wird und staatlich als solcher anerkannt werden kann. Der Filmtheatermanager (Kaufmann/Kauffrau für Filmtheatermanagement) hat die Zulassungsnummer 642394.
Herausgeber sind die Film- und Medienstiftung NRW GmbH, der Hauptverband Deutscher Filmtheater e. V. – mit Unterstützung der FFA. Entwicklung, Durchführung und Lehrgangsverträge: rmc medien + kreativ consult GmbH

Fachgebiete

Termine

Seminar 1:  01.12. – 04.12.2020
Seminar 2:  02.02. – 05.02.2021
Seminar 3:  27.04. – 30.04.2021
Seminar 4:  15.06. – 18.06.2021
Abschlussprüfung (unter Vorbehalt): 09.10.09.2021
Prüfungen
  • 4 Zwischenprüfungen
  • 1 Abschlussprüfung
Zugangsvoraussetzungen
Formale Zugangsvoraussetzungen sind nicht gegeben, auch branchenfremden Personengruppen steht die Teilnahme am Fernstudiengang offen. Sinnvolle Voraussetzung für die Teilnahme an dem Studiengang sind kaufmännische Grundkenntnisse, die durch eine kaufmännische Ausbildung oder auf andere Art erworben worden sein können. Zusätzlich zu dieser Vorbildung sind praktische Erfahrungen im Kino- oder Filmbereich sehr hilfreich. Der Fernstudiengang ist als Zusatzqualifikation konzipiert. Der Kursteilnehmer kann parallel dazu das theoretisch erworbene Wissen im Rahmen seiner praktischen Tätigkeit anwenden und festigen. Eine Unterstützung durch das jeweilige Unternehmen, sowohl finanziell als auch im Sinne einer Freistellung, wäre wünschenswert.
Unsere Empfehlung lautet:
  • Mittlere Reife plus abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (oder praktische Erfahrungen in einem Kinobetrieb)
oder
  • Abitur plus praktische Erfahrungen in einem Kinobetrieb

Studiengebühren

3.000 € (zzgl. 300 € für das Mittagessen)
Eine Länderförderung oder Teilstipendien durch unsere Sponsoren sind vereinzelt möglich.

Kriterien für ein Stipendium

Sollten unsere Sponsoren in diesem Jahr wieder bereit sein, Gelder für die Vergabe von Stipendien bereit zu stellen – ob und in welcher Höhe eine Vergabe stattfinden wird, erfahren Sie in Kürze hier. Sie können aber trotzdem schon Ihre Bewerbung einsenden. Dabei ist folgender Kriterienkatalog zu erfüllen:
  • Ausführlicher CV in deutscher Sprache mit Lichtbild
  • Aussagekräftiges Motivationsschreiben – in deutscher Sprache
  • Abschlusszeugnis (Abitur, Fachoberschulreife)
  • Mindestalter 18 Jahre
  • Mindestens Fachoberschulreife
  • Studienabschlusszeugnis bzw. Zeugnis über den zuletzt getätigten weiterbildenden Abschluss, wenn schon vorhanden
  • Vorhandene externe Referenzen und Beurteilungen
  • Nachweis der Bedürftigkeit (Darlegung der wirtschaftlichen Situation wie Verdienst, Lebenshaltungskosten so wie bei einem vorhandenen Angestelltenverhältnis in einem Kinobetrieb eine Erläuterung des Arbeitgebers, warum er diese Fortbildung nicht finanzieren kann oder will)
  • Nachweis über soziales Engagement / ehrenamtliche Tätigkeiten
  • Anmeldung mit Hinweis auf die Stipendienbewerbung
  • Für ein Teilstipendium ist die erfolgreiche (mindestens ein befriedigendes Ergebnis) Teilnahme am Kurs Voraussetzung. Andernfalls ist der Betrag nachträglich zu zahlen.
Was sollte das Motivationsschreiben beinhalten? Das Motivationsschreiben sollte erläutern, warum Sie den Filmtheatermanager absolvieren möchten, wohin er Sie beruflich bringen soll und warum Sie sich bei uns für ein Stipendium bewerben. Welche Motivation Sie für die Arbeit im Kino mitbringen, welcher Tätigkeit Sie zurzeit nachgehen und wie Sie sich Ihre Zukunft vorstellen. Wir sollten über das Schreiben einen ersten Eindruck von Ihnen gewinnen; dazu kann gehören, dass Sie uns von Ihren Hobbies, ehrenamtlichen Tätigkeiten, Erfahrungen im Ausland und/oder einem Praktikum, so wie natürlich über ihren aktuellen Beruf berichten. Der Umfang des Schreibens bleibt Ihnen überlassen.
Dieses Schreiben wird dann von unserem Team gelesen und beurteilt. Dies kann einige Wochen in Anspruch nehmen; danach werden wir in Frage kommende Kandidaten zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch einladen. Erst nachdem der Aufnahmeausschuss getagt hat, werden Zu- und Absagen versandt. Dieser Prozess kann bis zu vier Wochen dauern. Wir bitten deshalb, von Nachfragen abzusehen.
Der Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 01.10.2020

Anmeldung ab sofort

Hier können Sie das Anmeldeformular herunterladen, ausfüllen und abschicken:
  • per E-Mail an overath@rmc-medien.de
  • per Fax: 0202 2496-166
  • per Post: rmc medien + kreativ consult GmbH, Wall 36, 42103 Wuppertal
>>> Anmeldeformular 2020/2021 (pdf220 KB)
>>> Online-Anmeldung Fernstudium FTM – ACHTUNG: Bei Nutzung des Online-Anmeldeformulars akzeptieren Sie automatisch die Cookie-Einstellungen von >>> Surveymonkey.
Hintergrund
Aus Ermangelung einer staatlich anerkannten, fachspezifischen Ausbildung wurde 1993 auf Initiative der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen und des Wirtschaftsverbandes der Filmtheater Nord-West e.V. und mit Unterstützung zahlreicher Persönlichkeiten der Filmtheaterbranche sowie des Hauptverbandes Deutscher Filmtheater (HDF) ein Fernstudiengang zum ,Filmtheaterkaufmann/-frau' geschaffen. Der Kurs wurde 2013/2014 mit Hilfe vieler kompetenter Kollegen unserer Branche und mit finanzieller Unterstützung der FFA sowie der Film- und Medienstiftung NRW überarbeitet, aktualisiert, erweitert und nennt sich seitdem ,Kauffmann/Kauffrau für Filmtheatermanagement'. Bisher wurde der Fernlehrgang (1995–2019) von über 670 Teilnehmern erfolgreich abgeschlossen. Viele ehemalige Kursteilnehmer sind heute selbständige Kinobetreiber oder in verantwortungsvollen Positionen im Kino- oder im Verleihgeschäft.

 

Der FTM hat mir nicht nur viel Wissen für meine berufliche Laufbahn vermittelt, sondern auch ein unfassbar wertvolles Netzwerk ermöglicht – in dem wir immer noch in regem Kontakt stehen und uns über viele Themen austauschen.

Julia Eppler, Universum Filmtheater Backnang
 

FTM-Fachgebiete

Fachgebiet Filmwirtschaft

Heft 1 Struktur und Verbände der Filmwirtschaft – Film- und Kinoförderung

Will man die heutige Situation der deutschen Filmwirtschaft verstehen, kommt man ohne geschichtliche Kenntnisse nicht aus. Deshalb geben wir einen kleinen Rückblick in die Entwicklung der Film- und Kinowirtschaft in Deutschland. Wir gehen auf die die deutsche Filmszene bestimmenden Verbände ein. Besonderen Schwerpunkt stellen hier die Verbände der Kinowirtschaft dar. Die Förderungsinstrumente von Europa, Bund und Ländern werden dargestellt und erläutert. Neben einer analytischen Einordnung werden sämtliche für das Kino relevanten Instrumente mit Richtlinien und Summen genannt. Hinweise und Tipps zur Mittelbeantragung und Verwendung beschließen das Heft.

Heft 2 Vertriebswege des Films und Verleiherstruktur

In diesem Heft behandeln wir zunächst die historische Entwicklung des Verleihwesens. Wir verfolgen den Weg eines Films von der Produktion bis ins Kino. Dabei werden wir auf die Verhältnisse Produzent – Verleiher und Verleih – Kino eingehen. Welche Abteilungen ein Verleih hat und welche Funktionen sie erfüllen, wird auch anhand dieses Weges erläutert. Im dritten Kapitel werden wir die „Verleiherstruktur“ in der Bundesrepublik skizzieren, den Verband der Filmverleiher vorstellen und die Arbeit der Abrechnungskontrollabteilung auch mit den Konsequenzen für das Kino beschreiben.

Heft 3 Verleihvertrag und Abrechnung

Die Verleiher sind die wichtigsten Vertragspartner eines Kinos. Die Kinos die wichtigsten Vertragspartner des Verleihers. Beide Seiten wissen dies und dennoch gibt es hin und wieder Punkte, über die man sich nicht einig werden, oder sogar Differenzen austragen kann. Das „Credo“ dieses Kurses und vor allem der Behandlung dieser Themen ist aber, dass unsere Branche NUR MITEINANDER gut funktionieren kann. Zunächst betrachten wir die verschiedenen Bestandteile der Geschäftsgrundlage wie Terminbestätigung, Rückseitenklauseln, Allgemeine Geschäftsbedingungen und die SPIO-Bezugsbedingungen. Weiterhin werden die Filmverteilung, Haftungsfragen, Filmmietenberechnung- und -abrechnung, Härteregelungen, kartellrechtliche Bestimmungen und die Bedeutung der Besuchererfassung behandelt

Heft 4 Kinotechnik

Dieses Heft widmet sich den technischen Aspekten eines Kinos. Zunächst behandeln wir den grundsätzlichen Aufbau der Technik im Filmtheater und geben Hinweise auf die bauliche Gestaltung eines Kinos. Wir gehen intensiv auf die Digitalisierung im Kino ein und beleuchten die damit verbundenen Prozesse und Anlagen. Wir beschäftigen uns mit den Grundlagen von Bild und Ton in der Filmvorführung und stellen aktuelle Entwicklungen in der Automatisierung vor. Zudem werden wir uns mit Wartung beschäftigen und auf die aktuellen Servicedienstleistungen eingehen. Ein Blick in die zukünftigen technischen Möglichkeiten schließt dieses Heft ab.

Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Heft 1 Einführung Management/Markt und Publikum

Der Band Betriebswirtschaft beginnt mit einer Einführung in das moderne Management. Darin werden Begriffe wie Strategie, Managementeigenschaften, Unternehmenserfolg, Diversifikation und Wettbewerb dargestellt. Dieses Heft bereitet auf viele weitere vor, indem es Führungsaufgaben beschreibt und Sie für die Notwendigkeit  strategischer Kenntnissen und Denkweisen sensibilisiert. In einem weiteren Teil wird die Kinolandschaft in Deutschland dargestellt. Die verschiedenen Kinoformen, die Entwicklung der letzten Jahre hinsichtlich der wichtigen Kennziffern und die Struktur der Kinolandschaft wird dort ebenso vorgestellt wie die Entwicklung des Filmbesuchs und die Demographie und das Nutzungsverhalten der Kinobesucher. Dieses Kapitel dient dem Einstieg und vermittelt notwendiges Hintergrundwissen über die strukturellen Gegebenheiten.

Heft 2 Investition und Finanzierung, Standort und Wagnis

Dieses ist das umfangreichste Heft des gesamten Lehrgangs. Zunächst werden die unterschiedlichen Investitionsbereiche in einem Kino vorgestellt. Daran schließen sich Betrachtungen an, wie verschiedene Investitionsentscheidungen vorbereitet und bewertet werden können an. Anschließend werden die klassischen Arten und Formen der Finanzierung erläutert. Finanzierungsregeln und -hilfen werden an zahlreichen Beispielen erklärt. Im dritten Kapitel werden wir auf die für das Kino relevanten Standortfaktoren eingehen.

Heft 3 Kostenrechnung

Zu Beginn werden die Kosten- und Erlösarten in einem Kino erörtert. Gegenstand des Heftes ist die transparente Gestaltung der kurzfristigen Erfolgsrechnung (Deckungsbeitragsrechnung), jedoch auch die Vermittlung wichtiger Instrumente wie die Break-Even-Rechnung zur Ermittlung des  Gewinnschwellenpunktes. Im Zusammenhang mit Betriebsvergleichen und anderen statistischen Daten werden wir Ihnen ein tragfähiges Controllingsystem vorstellen.

Heft 4 Personalmanagement

Die Planung, Auswahl und Führung von Personal stehen im Mittelpunkt dieses Heftes. Als Dienstleistungsunternehmen auf der einen und zahlreichen freien Mitarbeitern auf der anderen Seite sind fundierte Kenntnisse in Personalführung besonders wichtig. In einem dritten Kapitel gehen wir auf die Arbeiten der Personalverwaltung (Steuern, Sozialversicherung etc.) eines Arbeitgebers ein, die bei der Einstellung von Personal notwendig sind.

Marketing

Heft 1 Einführung Marketing

Marketing ist eigentlich ein Bestandteil der Betriebswirtschaft. Da aber alle Entscheidungen, die das Produkt betreffen, Marketingentscheidungen sind, haben wir diesem wichtigen Aspekt vier Hefte gewidmet. In der Einführung möchten wir Sie mit der Entwicklung des Marketings und dem Instrumentarium (Marketing-Mix) bekanntmachen. Marketing-Strategien, Positionierung, Werbeetatplanung, Werbemittel sowie PR- und Öffentlichkeitsarbeit werden hier allgemein dargestellt. Ein großer Teil dieser allgemeinen Betrachtungen wird in den folgenden Heften des Bandes an praktischen Beispielen konkretisiert.

Heft 2 Kinowerbung und Werbemittlervertrag

Die Werbeeinnahmen spielen heute in der Ertragssituation eines Kinos eine viel größere Rolle, als dies noch vor Jahren der Fall war. Den Beziehungen zu den Werbemittlern und der vertraglichen Grundlage, dem Werbemittlervertrag, schenken wir deshalb besondere Aufmerksamkeit. In der Einführung weisen wir auf die Qualität des Kinos als Werbeträger hin. Sie macht deutlich, weshalb das Kino trotz seiner geringen Bedeutung im Gesamtwerbemarkt einen hohen Stellenwert für die Bewerbung von Markenartikeln hat. Die Berechnung der Werbeeinnahmen auf Basis der IVW-Staffeln wird ebenso behandelt wie die Klauseln, auf die Sie bei Vertragsabschluss mit den Werbemittlern achten müssen. Ebenso wird erläutert, wie die Werbung beziehungsweise der Einsatz der Werbung im Kino sich im Zuge der Digitalisierung verändert hat. Trotz vieler Vorteile der Werbung für das Kino, gehen wir im dritten Zyklus, im Hinblick auf die Spielplangestaltung auch darauf ein, welche Vorteile es haben kann sein Kino werbefrei zu gestalten.

Heft 3 Programm- und Spielplangestaltung, Internetmarketing, Öffentlichkeitsarbeit

Die Zusammenstellung von Filmprogrammen - sowohl programmatisch als auch organisatorisch - steht im Mittelpunkt dieses Heftes. Dabei wird die Arbeit in Programmkinos besonders gewürdigt. Gleiches gilt für das Kinderkino. Dabei gehen wir auf allgemeine Regeln der Programmterminierung, der Anfangszeitenplanung und der Programm-Profilierung ein; Aufgaben also, die jeder Kinomacher erfüllen muss. Anhand eines Fallbeispiels zeigen wir Ihnen, wie Sponsoren akquiriert werden können.
Das Onlinemarketing wird in diesem Heft schwerpunktmäßig behandelt. Ebenso das Marketing im Web 2.0 und Web 3.0. In diesem sich extrem schnell wandelnden Bereich werden längerfristige Trends und Grundsätze vermittelt. Dem Thema „Alternativer Content“ wird in diesem Heft aufgrund seiner Komplexität viel Raum gegeben, dies aus allen Blickwinkeln von der Verhandlung über die operative Umsetzung und das Marketing bis zur Durchführung der Veranstaltung.

Heft 4 Film- und Kinomarketing, Service und Ausstattung

In diesem Heft beschäftigen wir uns mit dem Marketing zum Film sowohl innerhalb, als auch außerhalb des Kinos. Wir unterscheiden Öffentlichkeitsarbeit und Sponsoring und beschäftigen uns mit der sinnvollen Nutzung des Web 2.0. Sie lernen zusätzliche Einnahmequellen für das Kino kennen und wie Sie sich von der Konkurrenz entsprechend abheben können. Dazu zählt das Kinodesign ebenso wie ein gut organisiertes und gut funktionierendes Team. Wir können Ihnen zwar nicht sagen, wie Sie Ihr Kino einzurichten und auszustatten haben. Aber wir können Ihnen die Parameter nennen, auf die es zu achten gilt. Die Planung eines Kinos aus technischer und ästhetischer Sicht steht deshalb im Mittelpunkt der Betrachtungen über die Ausstattung. Im Bereich Service stellen wir die entscheidenden Anforderungen an das Personal dar. Dazu gehört nicht nur, wie das Personal mit der Arbeit und den Kunden umgeht, sondern auch, welche Angebote im Kino entscheidend von der Kompetenz und dem Engagement des Personals abhängen.

Recht

Heft 1 Grundzüge des Zivilrechts

Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) bildet die zivilrechtliche Grundlage für eine Vielzahl geschäftlicher Beziehungen. Nahezu alle Vertragsverhältnisse von der Pacht über die Miete von Filmen bis zu den Kaufverträgen finden sich im BGB. Wir werden Sie in diesem Band weder zum Juristen ausbilden können, noch wollen wir das. Doch die Kenntnis gewisser Grundlagen ist für das Betreiben einer jeden geschäftlichen Unternehmung notwendig.

Heft 2 Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht, Gema, Steuern, Jugendschutz

Neben dem BGB stellt das Handelsgesetzbuch (HGB) eine wichtige Rechtsgrundlage für Unternehmen dar. Das Lehrheft bringt Ihnen wichtige Grundbegriffe wie das Handelsregister, die verschiedenen Formen von Vollmachten, Regelungen zur Prokura und zum Führen von Handelsbüchern näher. In einem weiteren Kapitel stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Gesellschaftsformen und ihre Unterscheidungsmerkmale vor. Weiterhin wird in diesem Heft eine Reihe von verschiedenen Themen behandelt. Das Vertragsverhältnis zu Ihren Besuchern, zur GEMA, Vorschriften zum Jugendschutz, Wettbewerbsrecht sowie Aspekte der Umsatz- und Vergnügungssteuer werden behandelt.

Heft 3 Pachtvertrag, Versicherungen

Ein Großteil deutscher Kinos wird in gepachteten Räumen betrieben. Aus diesem Grund widmet sich ein eigenes Heft dem Pachtvertrag. Wie geben Ihnen Tipps und Hinweise, wie Sie den Vertrag zu Ihren Gunsten gestalten können und auf welche Klauseln Sie besonders achten müssen. Im letzten Kapitel widmen wir uns den wichtigen Versicherungen. Besondere Aufmerksamkeit schenken wir dabei der Filmtheatereinheitsversicherung. Anhand von Beispielen berechnen wir Versicherungsprämien und Deckungssummen und geben Ihnen Hinweise für die Gradwanderung zwischen Unter- und Überversicherung.

Heft 4 Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitssicherheit

Die Basis für dieses Heft wurde bereits in Heft 4 BWL „Personalmanagement“ gelegt. Hier werden wir Sie mit dem individuellen und kollektiven Arbeitsrecht vertraut machen. Besondere Aufmerksamkeit schenken wir dem Bundestarifvertrag (sofern eine neue Einigung zwischen dem HDF und Verdi gefunden wird), da er die Basis für die meisten Arbeitsverhältnisse in der Kinobranche darstellt. Weiterhin geben wir Ihnen  einen kurzen Überblick über das Betriebsverfassungsgesetz. Schließlich widmen wir uns der Unfallverhütung in Kinos, den Berufsgenossenschaften und der Verantwortung der Arbeitgeber bezüglich der Arbeitssicherheit.

Personalmanagement – Training

Ganzjährig begleitend – Personal Management Seminare
In den vergangenen Jahren wurde in allen Kursen immer wieder deutlich, wie sehr der Erfolg eines Unternehmens von dem Umgang beziehungsweise der Kommunikation mit Kunden, Mitarbeitern und Vorgesetzen abhängig ist und wie wenig angehende Führungskräfte darin geschult sind. Wir haben deshalb begleitend zu jedem Zyklus Soft Skill Themen in den Fernstudiengang mit aufgenommen, die sich gezielt auf Ihre Managementfähigkeiten konzentrieren und Ihnen somit eine Unterstützung im Führungs-, Konflikt- und Beschwerdemanagement sowie der Kommunikation bieten.

Lernzielkatalog

  • Eigenschaften und Fähigkeiten eines Managers (Kommunikation & Führung)
  • Konflikt- und Beschwerdemanagement
  • Bewertung von Standortfaktoren
  • Controlling im Kino
  • Auswahl, Behandlung und Bezahlung von Personal
  • Ideale Rechtsform des Unternehmens
  • Kommentierung des Bundes-Tarifvertrages (zur Zeit existiert kein gültiger Tarifvertrag)
  • Ausführliche Darlegung der Verleih-Bezugsbedingungen
  • Berufsgenossenschaft, Schutzbestimmungen und Sicherheitsmaßnahmen
  • Gewinnung von Sponsoren
  • Optimale Auslastung des Spiel- und Kinobetriebes
  • Sämtliche bundesweite Förderungsmaßnahmen für Kinos
  • Analyse und Auswege aus der Konkurrenz
  • Break-Even-Berechnung
  • Internet als Kommunikations- und Marketinginstrument
  • Social Network Marketing
  • Digitalisierung und ihre Auswirkungen für die Kinobranche
  • Möglichkeiten zum „Alternativen Content“

Die Ausbildung zum Kaufmann für Filmtheatermanagement hat mir als Kinobetreiber in vierter Generation und trotz bereits langjähriger Kinoerfahrung, tiefere und fundiertere Einblicke in alle Teilbereiche der Film- und Kinobranche ermöglicht.

Johannes Sawatzki, CINEPLEX BAD KREUZNACH, Kinobetriebe Sawatzki

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