Kultur- und Kreativwirtschaft | rmc medien consult
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Kultur- und Kreativwirtschaft

  

Theater, Museen – die Kultur und Kreativwirtschaft ist mehr als nur Film und Fernsehen.
 
Wir unterstützen Ihre Aktivitäten im Medien- und Kultursektor durch medienspezifische Tools die auf die Kreativwirtschaft abgestellt sind.
 
Theater/Orchester/Museen
 
In Deutschland steht jedes 7. Opernhaus der Welt. Jedes 4. öffentlich finanzierte Orchester spielt in Deutschland. Rund 2000 ausgebildete Musiker verlassen jedes Jahr die Musikhochschulen.
Als Ausbildungsstandort in Sachen Kultur liegt Deutschland an der Spitze. Mehr als die Hälfte aller Musikstudenten kommen aus dem Ausland.
Im Bereich Tanz sind die Ausbildungsplätze renommierter Schulen wie z.B. der Ballettschule John Neumeier in Hamburg oder der John Cranko-Schulein Stuttgart weltweit begehrt. Gut 13 Mio. Menschen besuchen jährlich die deutschen Theater.
Die mehr als 4000 Museen Deutschlands haben jährlich rd. 100 Mio. Besucher.
 
Die Finanzsituation dieser wohl institutionell dichtesten Kulturlandschaft der Welt ist aber alles andere als sicher. Für die finanziell angeschlagenen Kommunen droht die „kulturelle Bereicherung“ zur „finanziellen Belastung“ zu werden.
Das Kultursponsoring bewegt sich seit Jahren auf einem unverändert niedrigen Niveau.
 
Die noch hohen Besucherzahlen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Auslastung von Theater und klassischen Konzerten insbesondere durch mangelnden Besuch jüngerer Menschen zurückgeht.
„Einzelne Kultursparten wie klassisches Musiktheater und klassische Musik sind vom    Aussterben bedroht, wenn sie es nicht schaffen jüngere Leute anzusprechen“ (Zentrale Ergebnisse des Jugend-Kulturbarometers, veröffentlicht November 2004).
„Der Kunstmusikbetrieb profitiert derzeit noch von der Umkehrung der Alterspyramide. Das wird sich aber dramatisch ändern, wenn die nach 1960 Geborenen vermehrt zum Zielpublikum werden“ (Forschungsarbeit der zeppelin university, Friedrichshafen, veröffentlicht März 2010).
 
Kostensenkung ist ein manchmal notwendiger Reflex aber selten eine Strategie. Wir entwickeln rezipientenorientierte Strategien,die eine echte unternehmerische Entwicklungsperspektive bedeuten.
Dabei ist die Nutzung moderner Kommunikationssysteme oder die Vernetzung mit attraktiven Partnern aus dem Bereich Kreativwirtschaft genauso wichtig, wie eine fundierte Forschung, an der es lt. Deutscher Orchestervereinigung mangelt.
 
Das Besucherpotential vorhanden ist, zeigt eine aktuelle (2009/2010) von r m c durchgeführte Studie  (als PDF verfügbar) im Rahmen eines Pilotprojektesmit dem Mannheimer Nationaltheater. Dass ermittelte Interesse und die Besuchsbereitschaft junger Menschen sind größer, als die tatsächlichen Besuche dieser Altersgruppe erwarten lassen und können durch intelligente Strategien deutlich gesteigert werden.
 
Agenturen
 
Wert und Wettbewerbsfähigkeit der Medien entstehen im Zusammenspiel von Medium, Media- und Kreativagenturen und Kunden. Mit der Entwicklung des Internets rücken Marketing, Vermarktung und Vertrieb so dicht zusammen, dass der Unterschied zwischen den Funktionen Nutzer, Kunde und Verbraucher immer undeutlicher wird. Das traditionelle Rollenverständnis der Marktpartner gerät unter Veränderungsdruck. Mediaagenturen übernehmen mittlerweile Kreativaufgaben. Kreativagenturen sehen ihr Geschäftsmodell in Gefahr. Kunden behaupten, dass Marken die Leitmedien der Zukunft sind. Das Zusammenspiel wird gegenwärtig neu justiert. Die neuen mobilen Systeme von Smartphone und Pad´s werden den Veränderungsdruck weiter forcieren.
Die Rollenfindung ist noch nicht abgeschlossen. Innerhalb der neuen Systeme entstehen Geschäftsmodelle, die eine Überprüfung bestehender, beschreibbarer konventioneller Denkstrukturen erfordern. Wir verfügen über einschlägige Erfahrungen im Bereich der Analyse, Strategieentwicklung und Vernetzung um sowohl Übersichtlichkeit herzustellen als auch Perspektiven zu entwickeln.